Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Prof. Dr. Irene Sommerfeld-Stur 

Homepage 

 

Es ist unter Züchtern wenig bekannt, dass in verschiedenen Kunststoffen enthaltene chemische Weichmacher, wie Bisphenol A , epigenetische Wirksamkeit haben und die Aktivität von Genen verändern können.

Wenn Welpenbesitzer, aber auch Besitzer von älteren Hunde sowohl was Haltung und Erziehung als auch was Fütterung betrifft, ein klein wenig mehr auf Hausverstand und Bauchgefühl achten würden als auf die vielfältigen und oft extrem unterschiedlichen Einflüsterungen aus den Social Media bzw. von dogmatischen „Hundeexperten“, dann gäbe es schon mal viel weniger Problemhunde.

Buchtipp - Welpenerziehung

Theorie und Praxis jenseits von Sitz, Platz und Bleib

Udo Ganslosser und Bettina Hinte-Breindl.

Wie erkenne ich eine sehr gute Welpenschule?

  •  Sie dürfen vorgängig ein Probetraining absolvieren oder auch ohne Hund zuschauen, um sich ein Bild der Schule zu machen. 
  • Die Trainer-Innen sind entsprechend ausgebildet, bringen viel Erfahrung mit sich und bilden sich gerne weiter.
  • Individuelles und planvolles handeln der Trainer ist klar erkennbar.
  • Rassespezifische Unterschiede und Eigenschaften sind nicht nur bekannt, sondern werden berücksichtigt.
  • Der Hund wird als Individuum betrachtet – Keine Patentrezepte und Ausbildungen.
  • Regeln und Grenzen im Umgang mit Hunden werden berücksichtigt und anhand von Beispielen erklärt.
  • Die Trainer sind auch im Umgang mit Menschen geschult.
  • Der erfahrenste Trainer leitet die Stunde und nicht der Neuling.   
  • Es wird vorgängig der Gesundheitszustand des Welpen überprüft und ggf. auf Gefahren und Risiken hingewiesen.
  • Sie werden bei der Sozialisation unterstützt und Ihnen werden keine Dogmen auferlegt.  
  • Die Hunde werden bezüglich Ihres Temperament in Gruppen eingeteilt und pro Gruppe begleitet Sie mindestens ein Trainer.
  • Es gibt kein unkontrolliertes aufeinander treffen, es wird im richtigen Moment eingegriffen und dies auch erklärt.
  • Sie werden miteinbezogen und verantwortungsvoll instruiert. 
  • Es wird gezeigt, wie man Eingreift ohne den Hund zu verängstigen.  
  • Gefahrenerkennung und Gefahrenabwehr werden thematisiert und gezeigt.
  • Vorausschauendes Handeln des Leiters ist klar erkennbar.
  • Ruhephasen sind ein fester Bestandteil der Stunde und werden eingehalten.
  • «Die Hunde machen dies stets unter sich aus»  sind Aussagen die nicht zur Anwendung kommen.
  • Ein aufgestellter Parcour soll nicht die Leistung bemessen, sondern die Neugier wecken und das Erkundungsverhalten fördern.
  • Reizüberflutung werden vermieden und es wird ruhiges Verhalten gefördert.
  • Es werden alle Sinneswahrnehmungen berücksichtigt ohne diese zu überfordern – Taktile Reize (Untergründe), den Geruch betreffend, Geräusche, Optische Wahrnehmung und den Geschmack betreffend.  
  • Folgende Begriffe und Themen sind Bestandteil der Kurse und werden Ihnen erklärt und in den richtigen Kontext gebracht: Schutz & Geborgenheit, Ortsbindung, Menschenbindung, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz, Sensible Phase, Sinnesentwicklung, Ruhesignal, Körperkontakt, Abbruchsignal, Körpersprache, Sicherer Hafen, Generalisierung, Abrufen.
  • Emotionale Stabilität ist ein festgelegtes Ziel und Ihnen wird erklärt, wie sie dies fördern.
  • Die Situative- und Formale-Dominanz werden mit überlegenem Vorgehen, sicherer Ausstrahlung und vorbildlichem Handeln verbunden und nicht mit hierarchischer Rangordnung.
  • Das Wissen zum Lernverhalten & Entwicklung von Hunden endet nicht bei den üblichen Konditionierungsmodellen, sondern berücksichtigt alle Kognitiven Fähigkeiten eines Hundes - Fragen sie den Trainer ggf., ob er Ihnen eine Übung zum Premack-Prinzip zeigen kann oder wann Stimmungsübertragungen bewusst genutzt werden können).  
  • Sie als Welpenbesitzer werden genauso verstanden und geschult. Die Welpen werden nicht analog einem Hort abgegeben und sich überlassen.
  • Beziehung "Mensch-Hund" verbessern und intensivieren.